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Road to Roth 2008

Ich habe mir für 2008 einiges vorgenommen. Hauptwettkampf ist wieder der Quelle Challenge in Roth, diesmal ist das primäre Ziel nicht das Ankommen. Mein Traum ist es dieses Jahr die 10 Stunden zu unterbieten. Damit ich das erreichen kann muss ich mich in allen drei Disziplinen noch deutlich steigern. Dafür gehe ich dieses Jahr zweimal ins Trainingslager.
Zusätzlich werde ich meine Trainingsumfänge noch ein Stück erhöhen. Wie das mit Arbeit und dem Leben neben dem Sport klappt, bin ich selbst noch ziemlich gespannt. Aber Ziel ist es Ende diesen Jahres durchschnittlich 10h pro Woche trainiert zu haben (im Vergleich zu knapp 8,5h in 2007).
Let’s get it on… back on the "Road to Roth 2008"
Lebenszeichen und Sport unter erschwerten Bedingungen
13.06.08, 00:00 Uhr

Seit 14 Tagen bin ich jetzt unter der Woche in Frankfurt zum Arbeiten und am Wochenende in München. Das heißt ich darf an fünf Tagen der Woche im Hotel aus dem Koffer leben. Keine optimalen Voraussetzungen für ein geregeltes Training. Trotzdem habe ich etwas trainieren können und auch den Wettkampf im Kraichgau zu meiner Zufriedenheit absolviert. Hier ein kurzes Update der letzten drei Wochen seit dem letzten Blogeintrag:
In der letzten Maiwoche war ich in München einmal für 90min morgens auf dem Rad unterwegs mit ein paar Tempointervallen. Schnell vor der Arbeit etwas Radfahren geht nicht so toll wie in Nürnberg, wo ich nach 10min die Stadt hinter mir gelassen hatte. Ich hatte schon schönere Einheiten. Dfür war am darauf folgenden Tag der (lange) Lauf umso schöner. Ich bin am Abend 16km entlang der Isar gelaufen, was abgesehen von den Mücken traumhaft war; mit dem Tempo von 5:15min/km war ich auch recht zufrieden, zumal ich komplett im GA1 gelaufen bin. Ab Freitag war ich dann noch einmal für das Wochenende in Nürnberg. Dort standen noch einmal eine längere Radausfahrt mit Kraftausdauerintervallen an, die ich auf der Radstrecke des Quelle Challenge absolviert habe (3x den Kavalrienberg hoch). Am Sonntag war ich noch einmal auf der Challenge Radstrecke für eine lange Koppeleinheit. Diesmal nicht alleine, sondern zusammen mit Carmen, die dieses Jahr ihr Langdistanzdebut in Klagenfurt hat. Radfahren lief super, nur der Lauf war die Hölle. Ich hatte mir zwar etwas zu trinken mitgenommen, aber keine Mütze dabei und die Sonne brannte extra stark an dem Nachmittag. Begonnen hatten die geplanten 25km Wettkampftempo recht gut, ich konnte das angestrebte Tempo von 5:20min/km locker laufen. Nach 15km war dann mein Wasser alle, ich war völlig überhitzt und musste eine kurze Gehpause einlegen. Die letzten 10km entlang des Kanals bin ich immer wieder gegangen und war dann froh als ich endlich wieder beim Auto war. Nach einer kurzen Pause und einem kühlem Cola habe ich dann noch meinen neuen Neo angetestet. Allerdings waren wir nur kurz im Rothsee und haben uns mehr abgekühlt als dass wir geschwommen wären.

Die erste Frankfurt-Woche
Am Montag ging es dann mit dem Auto nach Frankfurt, wo ich bis Donnerstag gearbeitet hatte. Das Projekt auf dem ich bin ist sehr interessant und spannend, weil es ein für mich relativ neues Thema ist. Sportlich gesehen ist es aber nicht optimal. In der ersten Frankfurt Woche (Mo-Do) war ich gerade einmal Laufen entlang des Mains, mehr habe ich leider nicht geschafft. Eigentlich wollte ich einmal noch morgens Schwimmen gehen. Da ich die ganze Woche nur sehr schlecht geschlafen habe, bin ich nicht aus dem Bett gekommen und hab die Einheit bleiben gelassen. Dafür war ich dann am Freitag nachmittag noch kurz im Olympiabad in München, um wenigstens kurz im Wasser gewesen zu sein vor dem Kraichgau-Triathlon.