| Ernüchterndes Ergebnis beim Leistungstest |
| 08.05.08, 00:00 Uhr |
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Letzte Woche stand noch einmal ein Leistungstest auf dem Programm, um zu sehen wie ich auf meinem Weg nach Roth stehe. Bei Jürgen von Corpus Sport in Hilpoltstein habe ich einen Doppeltest gemacht. Das heißt ich bin zuerst auf einem Radergometer bis zur völligen Ausbelastung gefahren, habe dann 30 Minuten aktiv Pause gemacht (ganz locker auf dem Rad fahren) um dann noch einen Test auf dem Laufband zu machen. Bei den Tests wurde über eine Spiroergometrie (Atemgasanalyse) und eine Bestimmung des Laktatwertes mein aktueller Leistungsstand ermittelt.
Was kam heraus? Das positivere Ergebnis war das Laufen: Ich habe mich im Vergleich zum letzten Jahr schon erheblich verbessert, obwohl ich in den letzten Wochen nicht so viel Laufen konnte wie ich mir gewünscht hätte (die entzündete Achillessehne). Prognose für den Marathon in Roth ist eine 3:45h. Das ist in Ordnung und würde eine Verbesserung von knapp 20min bedeuten. Das bittere Ergebnis kam für das Radfahren heraus: Ich bin immer noch unter dem Niveau vom letzten Jahr. Nüchterner Kommentar von Jürgen dazu: “…schneller als die 5:30h aus dem letzten Jahr solltest du nicht angehen”. Das ist ein harter Schlag, immerhin habe ich über 700km mehr auf dem Tacho als letztes Jahr. Aber viel hilft eben nicht immer viel. Ich bin auf dem Rad wohl viel zu oft zu intensiv gefahren, so dass sich keine vernünftige Grundlage bilden konnte. Jetzt heißt es für mich noch einmal 3 Wochen ganz locker km sammeln. Meine Ziele für Roth habe ich jetzt erst einmal runtergeschraubt. Auch wenn Ute der Meinung ist, dass ich mich ein paar Minuten auf dem Rad verbessern könnte, plane ich erst einmal nicht mit einer Verbesserung auf dem Rad. Momentan ist mein Ziel nur besser als letztes Jahr zu sein. Warum? Ich kann aktuell noch gar nicht sagen, wie ich in den verbleibenden Wochen vor Roth trainieren kann. Das ist aber eine andere Geschichte… |