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Wenn ich auf die letzte Saison zurückblicke, dann fällt mein Ergebnis zweigeteilt aus: ich habe viele Fehler gemacht und einige Niederlagen hinnehmen müssen, aber ich konnte mich dennoch verbessern… Training Anfang des Jahres habe ich in das Training viel investiert und dabei viele Fehler gemacht: ich habe zu früh zu intensiv trainiert und konnte damit keine gute Grundlage aufbauen. Bedingt durch den Wechsel des Projektes (weg von Nürnberg), konnte ich in der entscheidenden Phase für Roth nicht mehr so gut trainieren wie zuvor. Für Wiesbaden haben dann die spezifischen Einheiten auf dem Rad gefehlt, so dass nach dem Rad fahren nicht mehr gut laufen konnte. Außerdem muss ich unbedingt in das Training der Rumpfstabilität investieren, sonst kann ich meine Position auf dem Rad nicht über längere bzw. schwerere Strecken fahren. Zu guter letzt war die Saison zu lange; bereits ab Dezember Vollgas trainieren halte ich mental nicht bis zum Ende der Saison durch. Wettkämpfe Kraichgau: der Wettkampf hat gezeigt, dass ich, trotz der Fehler im Training, auf dem richtigen Weg bin… Rothsee: ein perfektes Rennen, dass mich für den Quelle Challenge zuversichtlich gestimmt hat… Quelle Challenge Roth: das zweite DNF in einem großen Event (Nr. 1 war der Frankfurt Marathon 2007). Danach habe ich mir schon die Frage gestellt, ob ich bei Schwierigkeiten zu schnell aufgebe… IM70.3 Wiesbaden: Der Beweis, das ich mich auch durchbeißen kann. Trotz extremer Rückenprobleme (14km teilweise ohne Gefühl im rechten Bein) gefinished. Frankfurt Marathon: sehr gutes Rennen mit neuer Bestzeit und dem Gefühl, dass noch mehr geht. In der Vorbereitung hatte ich Wochen, in denen ich nur auf einem Minimalniveau trainiert habe (langer Lauf, Tempoeinheit, Ende). Die Motivation war durch die lange Saison nicht mehr so gut. Trotzdem wollte ich mir beweisen, dass ich einen Marathon vernünftig durchlaufen kann… Insgesamt bin ich mit der Saison zufrieden. Ich konnte mich in allen Disziplinen verbessern. Allerdings habe ich auch lernen müssen, dass ich momentan an der Grenze dessen angelangt bin, was ich an Aufwand (Zeit/Motivation) in den Sport stecken kann. Mehr Training ist mit dem aktuellen Job nicht möglich. Trotzdem glaube ich, dass ich mich mit gleichem Aufwand noch verbessern kann.
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